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Mitgliederversammlung des Deutsch-Französischen Freundeskreises Katzenelnbogen – Serres e.V. am 19. März 2022


Vorstand komplett wiedergewählt

Bei unserer Mitgliederversammlung wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Somit bleiben für die nächsten zwei Jahre 1. Vorsitzende Petra Popp, 2. Vorsitzende Anja Richter, Kassierer Rudi Meierhöfer, Schriftführer Norbert Klose, Medienbeauftragte Carolin Rösser, Beisitzer/innen Horst Klöppel, Hermann Kühn, Anette Groß, Ingrid Schaefer und Monika Zellmer. Zu Kassenprüfern bestimmte die Versammlung nochmals Ferdi Zellmer und neu Elfi Herrmann.
Zum Foto, von links: Petra Popp, Hermann Kühn, Ingrid Schaefer, Horst Klöppel, Monika Zellmer, Norbert Klose, Rudi Meierhöfer. Es fehlen: Anja Richter, Anette Groß und Carolin Rösser.

Bericht der 1. Vorsitzenden Petra Popp

In unserer letzten „echten“ Mitgliederversammlung im März 2020 habe ich meinen Bericht begonnen mit einem Zitat des Schriftstellers Theodor Fontane, der mal sagte: Man ist nicht bloß ein einzelner Mensch, man gehört einem Ganzen an.
Und jetzt haben wir leider schon im zweiten Jahr die Situation, dass wir leider viel mehr „Einzelne“ als ein „Ganzes“ sind.
So gab es im letzten Jahr auch nur ganz wenige Gelegenheiten, um wenigsten ein bisschen „Ganzes“ zu sein.
Unsere traditionelle Winterwanderung musste leider ausfallen, und die Mitgliederversammlung des Vereins am 26. März 2021 fand zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins digital als Videokonferenz statt. Ein ungewohntes Format für diese Veranstaltung, das uns aber jetzt – leider – schon seit 2 Jahren begleitet.
Auch das Frühlingsfrühstück konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden und die traditionelle Beteiligung an Bartholomäusmarkt und Weinfest – ausgefallen.
Am 22. August konnten wir den Verein anlässlich einer Veranstaltung von Mathias Frey im Rahmen des Dialog Aar-Einrich in Hahnstätten präsentierten – Fenster nach Serres. Leider war das Wetter unbeständig, so dass das vorbereitete Boules-Spielen und die musikalische Unterhaltung nur eingeschränkt stattfinden konnte.
Erst am Samstag, den 4. September 2021 erlaubte uns die Situation wieder eine eigene Veranstaltung - eine Wanderung bei herrlichem Wetter in die Grillhütte nach Oberfischbach – mit Stationen am Fliegerkreuz und in Niederfischbach. Endlich mal wieder eine Möglichkeit, wenigstens ein bisschen Vereinsleben zu genießen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Helfer.
Auch die Weihnachtsfeier am 11. Dezember war zum ersten Mal eine Outdoor-Veranstaltung. Als Adventstreffen im idyllischen Hof des Heimatmuseums – mit Glühwein und Mandeln – als Alternative zur gewohnten Weihnachtsfeier mit Nikolaus und Verlosung.
Auch die Vorstandsarbeit blieb weiterhin anders als in den vielen Jahren davor – manche Vorstandssitzungen in Präsenz, andere als Videokonferenz – aber eben selten zur Organisation von gemeinsamen Aktivitäten.
Ja, das Jahr 2021 – das zweite Ausnahmejahr für uns und für viele andere Vereine – keine Winterwanderung – kein Frühlingsfrühstück – kein Erdbeerfest – keine Jugendfreizeit – kein Weinfest – kein Bartholomäusmarkt – kein Boules spielen – kein Besuch in Serres.
Es ist tatsächlich schwer, das Vereinsleben unter diesen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Daher möchte ich allen danken, die trotz dieser Schwierigkeiten weiter dabei sind und bleiben, bei den Aktionen helfen, die möglich sind, und sich vor allem weiter für die Freundschaft und Verständigung zwischen Menschen verschiedener Länder einsetzen.
Trotz der aktuellen Corona-Situation blicke ich zuversichtlich in die Zukunft, freue mich auf die Momente, bei denen wir wieder ein „Ganzes“ sein können und hoffe, dass es davon bald wieder ganz viele geben wird.

Adventstreffen anstelle Weihnachtsfeier
Text: Norbert Klose: Fotos: Marie-Luise Groß

Eigentlich war Anfang Dezember unsere traditionelle Weihnachtsfeier geplant. Doch leider lassen die derzeitigen Kontaktbeschränkungen solche Zusammenkünfte nicht zu. Um doch wieder einmal zusammenzukommen, waren Mitglieder und Freunde unseres Vereins am Samstag, den 11. Dezember, in den Hof des Heimatmuseums in Katzenelnbogen, unter Einhaltung der geltenden Corona- Regeln, eingeladen. So trafen sich immerhin 28 gesellige Menschen bei Glühwein und sonstigen Getränken, Grillwurst im Brötchen, um ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen. Weihnachtliche Dekoration und Musik hatten zur gemütlichen Stimmung beitragen. Rudi und Hermann hatten einige kleine Präsente zu verlosen und alle erhielten eine Tüte gebrannte Mandeln als Geschenk. Alle Teilnehmer konnten einen vollständigen Impfnachweis vorlegen und konnten somit unbeschwert die gemeinsamen Stunden genießen.

Boule, Musik und Sommerfrische genossen
Text und Foto: Uschi Weidner
Städtepartnerschaft durch das „Fenster nach Serres“ mit Leben erfüllt

Spannender hätte auch ein Finale zwischen Frankreich und Deutschland kaum sein können: Fast wäre das Fenster nach Serres geschlossen blieben, denn noch kurz vor der Veranstaltung schüttete es auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Hahnstätten wie aus Eimern- Organisator Matthias Frey wollte das Fest, das er im Rahmen des Dialogs Aar-Einrich so enthusiastisch geplant hatte, fast schon absagen. Doch die Sonne hatte ein Einsehen und so versammelten sich ab 14 Uhr viele Gäste, um bis in den Abend die Partnerschaft mit der französischen Stadt Serres zu feiern.
 Dabei kam Serres per Großbildschirm, malerischen Filmaufnahmen ihrer Region und vielen persönlichen Informationen über den deutsch-französischen Freundeskreis auch in Pandemiezeiten ganz nah an die Aar. Das Publikum schaute sprichwörtlich durch das „Fenster nach Serres“, sprach mit Mitgliedern des Freundeskreises über Aktivitäten und viele Besuche sowie innige Freundschaften, die in den vergangenen Jahrzehnten entstanden sind.
  Matthias Frey hatte den lauschigen Sommernachmittag als künstlerischer Leiter des Kulturprogramms Dialog Aar-Einrich organisiert und freute sich über den großen Zuspruch. Für französische Atmosphäre sorgte natürlich die rege genutzte Boulebahn, die sich direkt am Platz für dem Dorfgemeinschaftshaus befindet: Unablässig flogen hier die Kugeln, wurde um Zentimeter gefeilscht und nebenbei auf wundervolle Weise Werbung gemacht für die viel zu oft verwaiste Sandbahn.
Der Franzose Yannick Monot, der in Dörnberg wohnt, verzauberte die Zuhörerschar mit seiner Musik im New-Orleans- und Cajun-Style, mit Akkordeonklängen und samtig-rauchigem Gesang.
Tanzbare Rhythmen und herrlich gute Laune lieferten The Stagies - „die Kurstadt Ukulelen“ mit Evergreens und der ihnen eigenen, sommerfrischen Lebensfreude.
 Matthias Frey war ebenso wie die vielen Mitglieder des DFFK und Vertreter der Ortsgemeinde Hahnstätten, Stadt Katzenelnbogen und Verbandsgemeinde Aar-Einrich sehr glücklich, dass das „Fenster nach Serres“ die Partnerschaft auch in der Coronazeit gestärkt hat und „man sich den Freundinnen und Freunden in Serres einfach mal wieder nahe gefühlt hat“, so VG-Bürgermeister Harald Gemmer.


Fenster nach Serres – ein französischer Sommernachmittag mitten in Hahnstätten verwöhnt die Menschen mit Boule, Musik und savoir vivre
Die französische Partnerstadt von Katzenelnbogen – das malerische Serres – soll den Menschen aus der Verbandsgemeinde Aar-Einrich am Sonntag, 22. August ganz nah sein: Gemeinsam soll ein „Fenster nach Serres“ geöffnet werden, um die Partnerschaft auch in Zeiten der Pandemie lebendig zu erleben. Der deutsch-französische Freundeskreis Katzenelnbogen-Serres unterhält die aktive Partnerschaft mit den Menschen in Serres bereits seit 1990. Und im Sinn des Dialogs Aar-Einrich soll diese Partnerschaft aus dem Einrich auch an der Aar vorgestellt werden.
     „Wir organisieren im Rahmen des Kulturprogramms Dialog Aar-Einrich einen gemeinsamen sonnigen Nachmittag in französischer Atmosphäre, der am Sonntag, 22.August, von 14 bis 18 Uhr auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Hahnstätten stattfindet und Serres virtuell an die Aar holt.
     Die Menschen erleben gemeinsam einen französischen Nachmittag mit Boule und Musik“, berichtet Matthias Frey, künstlerischer Leiter des Dialog Aar-Einrich. Dabei „spielt“ das Boulen eine zentrale Rolle. Jeder kann mitmachen, auch diejenigen, die bisher noch keinen Kontakt mit den Kugeln und der kleinen Holzkugel, dem sogenannten „Schwein“, hatten. Der Charakter des Spiels wird bewusst offen gelassen: Es soll einfach nur Spaß machen. Eine Spielanleitung gibt es vor Ort.
     Savoir vivre und mediterrane Leichtigkeit steht im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher kommen zusammen, um gemeinsam auf dem Bouleplatz am Dorfgemeinschaftshaus zu spielen, Live-Musik zu hören und sich das wunderschöne Frankreich natürlich auch auf der Zunge zergehen zu lassen:
Es wird französische Leckereien geben, französische Klänge – unter anderem mit Klaus-Peter Kremer am Akkordeon, den Kurstadtukulelen und Yannik Monot. Und wenn die Technik mitspielt, können die Feiernden auch eine ganz besondere Liveschalte direkt auf den Bouleplatz nach Serres in Frankreich erleben, um den Freundinnen und Freunden in Frankreich zu "winken".

Jugendzeltlager in Serres vom 16.08.2021 bis 22.08.2021 findet nicht statt!

Unser Vereinsleben bleibt weiterhin von der aktuellen Corona-Krise nicht verschont. Aufgrund der geltenden Reisebeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregelungen (in Deutschland dürfen ab 2. Juli 2021 Busse mit maximal 50 % belegt werden, es müssen dauerhaft Masken getragen werden und regelmäßige Schnelltests stattfinden), sehen wir uns auch in diesem Jahr nicht in der Lage, ein Zeltlager wie in den vergangenen Jahren unbeschwert durchzuführen.
Unsere französischen Freunde hat die Pandemie noch schwerer getroffen. Auch die ersten leichten Lockerungen in Frankreich ermöglichen uns keinerlei Planungssicherheiten in Bezug auf das Reisen ins Ausland oder die Ausflüge vor Ort. Alle Freizeitaktivitäten sind im Moment nur eingeschränkt (65 % Belegung) buchbar.
Schweren Herzens haben wir uns entschieden, dass auch die Jugendfreizeit 2021 in Serres nicht stattfinden kann.
Alle Überweisungen des Reisepreises werden in den kommenden Tagen zurückerstattet.
Das geplante Programm werden wir für die Jugendfreizeit 2022 in Serres beibehalten in der Hoffnung, dass im nächsten Jahr die Reisebedingungen wieder einfacher sind und wir dann endlich wieder nach Serres starten können. Selbstverständlich werden wir die Teilnehmer/innen, die bereits angemeldet sind, als erstes per Mail über den neuen Termin im nächsten Jahr informieren.
Anja Richter     Hermann Kühn
2. Vorsitzende      Beisitzer


Mitgliederversammlung am 26. März 2021 als Videokonferenz
Text: U. Weidner/N.Klose Fotos: U.Weider/Privat

Das war eine Premiere. Gut vorbereitet startete pünktlich um 20 Uhr die erste Video-Jahreshauptversammlung in der 30-jährigen Geschichte unseres Vereins.
Unsere 1. Vorsitzende Petra Popp, begrüßte 27 Mitglieder am Bildschirm. Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, ging es lediglich um die einzelnen Berichte von der Vorsitzenden, dem Kassier und der Kassenprüfer sowie letztlich um die Abstimmung zur Entlastung des Vorstands.
In ihrem Bericht konnte die Vorsitzende nur fünf Anlässe erwähnen, bei denen sich Vereinsmitglieder in der Gemeinschaft treffen konnten: Winterwanderung am ersten Sonntag im Januar, Jahreshauptversammlung am 6. März 2020 in Herold, Wanderung über den Wetterlehrpfad Schönborn am 5. September. Vorstandsmitglieder trafen sich am 25. September im Einricher Heimatmuseum zu einer Videokonferenz mit den französischen Vorstandsmitgliedern und konnten dabei virtuell anstoßen auf 30 Jahre lebendige Freundschaft zwischen den beiden Städten. Die letzte Veranstaltung, die im Jahr 2020 stattfinden konnte, war der Mitgliederstammtisch „Weck, Worscht und Wein“ am 9. Oktober in der Stadthalle.
Ja – das Jahr 2020 war wie noch nie vorher im Vereinsleben: Kein Frühlingsfrühstück – kein Erdbeerfest – keine Jugendfreizeit – kein Weinfest – kein Bartholomäusmarkt – kein Boule spielen – kein Austausch vor Ort mit den französischen Freunden – keine Weihnachtsfeier.
Auch die Vorstandsarbeit war anders – Sitzungen als Videokonferenz waren für alle neu, aber auch spannend. Diese technische Alternative ist sicherlich eine gute Möglichkeit, in der aktuellen Situation wenigstens ein bisschen die Kontakte aufrecht und Dinge am Laufen zu halten.

Petra Popp sagte zum Ende ihres Berichtes: „Wir waren im letzten Jahr viel „Einzeln“- und doch müssen wir weiterhin an dem „Ganzen“ festhalten. Gerade wir, die wir in einem Verein aktiv sind, der sich der Freundschaft und der Verständigung zwischen Menschen verschiedener Länder widmet. Gerade wir, die wir wieder aktiv sein wollen im Sinne unseres Vereins und dem Austausch mit unseren französischen Freunden. Keiner von uns kann heute sagen, wann das wieder in der von uns gewohnten und für uns liebgewonnen Art und Weise möglich sein wird – als „Ganzes“ – aber ich bin zuversichtlich, dass es wieder so werden wird. Und ich freue mich schon jetzt unglaublich auf diesen Moment.“
Nach dem Bericht des Kassierers Rudi Meierhöfer und der Kassenprüfer konnte dem Vorstand Entlastung erteilt werden. Hermann Kühn gab einen Ausblick auf die geplante Jugendfreizeit im Sommer vom 16. bis 22. August. Hier ist vorgesehen, das Programm vom vorigen Jahr nachzuholen.


Weitere geplante Termine in 2021: Vom 29. September bis zum 3. Oktober soll in diesem Jahr der offizielle Austausch stattfinden und die Feiern zum 30-jährigen Geburtstag der Partnerschaft nachgeholt werden. Im Rahmen der Veranstaltungen „Dialog Aar-Einrich“ soll am 20. Juni ein Boule-Turnier in Hahnstätten mit französischem Essen und Trinken stattfinden. Die Vorsitzende stellt in Aussicht, dass vielleicht noch eine Outdoorveranstaltung und/oder eine Wanderung der Mitglieder stattfinden kann. Alles unter Vorbehalt, die Entscheidungen können erst fallen, wenn die Pandemie zurückgedrängt oder besiegt ist.

Fotos: Oben die Teilnehmer der Videokonferenz, seitlich
das virtuelle Anstoßen mit den französischen Freunden



30 Jahre offizielle Partnerschaft
Besiegelt in der Urkunde am 4. August 1990 in Serres und am 22. September 1990 in Katzenelnbogen.
Hierzu unsere Vereinsvorsitzende und Stadtbürgermeisterin Petra Popp:

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grundstein für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen – Antoine de Saint-Exupery“ – Dieser Grundstein wurde in den beiden Städten Serres und Katzenelnbogen vor 30 Jahren gelegt und war der Beginn einer lebendigen Partnerschaft. Es begann mit der Verbindung zweier Städte, die schnell zu einer dauerhaften und stabilen Verbindung zwischen Menschen geworden ist. Das ist das Wertvolle, was diese Partnerschaft heute ausmacht – der persönliche Kontakt, das Kennenlernen seiner Nachbarn in Europa und ein lebendiges Miteinander. Wenn auch in diesem Jahr leider nur aus der Ferne und nicht persönlich an unsere Freunde in Serres: Herzlichen Glückwunsch dazu! Ich bin gerne ein Teil dieser Partnerschaft, bedanke mich bei allen, die während der vergangenen 30 Jahre daran mitgewirkt haben und freue mich auf die gemeinsamen Jahre, die vor uns liegen.

Ein Brief aus Serres von France Cerutti:

Liebe Freunde unser Partnerstadt,
zum ersten Mal in unserer gemeinsamen 30-jährigen Geschichte wird dieses Jahr kein Austausch stattfinden! Niemand ist dafür verantwortlich, wir sind alle nur traurig und enttäuscht. Deswegen möchte ich Euch ein paar Wörter, mit Hilfe meiner lieben Freundin Uschi Weidner, schreiben!
Als Ihr im Jahr 1989 nach Serres zum ersten Besuch gekommen seid, habe ich eine Stadtführung des „alten Dorfes“ in Serres mit Euch unternommen. Ihr wart alle ganz begeistert und diese schöne Erinnerung ist seitdem in meinem Herz graviert geblieben. Ich wusste schon damals, ohne Zweifel, ich hatte „eine neue Familie“ zwischen Deutschland und Frankreich gefunden.
Während dieser vielen Jahre Seite an Seite haben wir uns mit Hans und Ingrid Schaefer um „Unsere Partnerschaft“ gekümmert und dazu unsere kleinen Steine zu Europas Aufbau mitgebracht. So wie die ägyptischen Pyramiden aus vielen Steinen hergestellt sind, so ist dort und auch bei uns der kleinste Stein wichtig!
Ich wünsche uns noch zahlreiche schöne gemeinsame Erlebnisse! Ich habe jeden von Euch sehr sehr gerne und ich werde meine „zweite Heimat“ nie vergessen.
Es lebe Unsere Partnerschaft! Es lebe Unsere Freundschaft! Von Herzen Eure France

Deutsch-Französischer Freundeskreis auf dem Wetterlehrpfad in Schönborn
Text: U.Weidner / N.Klose, Fotos: U.Weidner

Nach langen Monaten der Pausen in allen Bereichen, auch im Vereinsleben, freuten sich 40 Mitglieder bei einer Wanderung wiederzusehen. Ausgewählt hatte man die gelbe Route des Wetterlehrpfads, von denen es insgesamt vier Routen gibt. Geführt wurde die Gruppe von dem ortsansässigen Meteorologen und Initiator des Lehrpfads Friedemann Kurrle und dessen Frau. Anschaulich und interessant erfuhren die Wanderer an mehreren Stationen die Zusammenhänge zwischen Wetter und Natur, sowie das Zusammenleben von Vögeln und Wildtieren im Wald, wie sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen, sich sogar gegenseitig warnen. Vögel und Wildtiere verfügten über die Fähigkeit, zwischen Gast und Jäger im Wald zu unterscheiden. Gegen Ende der Wanderung legte die Gruppe noch eine Picknickpause ein, wo es vom Freundeskreis vorbereitete Lunchpakete mit süßem Inhalt und Kaffee zu verzehren gab. Beeindruckt von all dem Gehöhrten und Gesehenem waren sich die Teilnehmer einig, mit Familie oder Freunden bei Gelegenheit noch mehr über diese spannenden Wanderwege zu erfahren.

 
 
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