Tagebuch aktuelle Seite - Deutsch-Französischer Freundeskreis Einrich

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Boules Spielen beim Deutsch-Französischen Freundeskreis fand erneut großen Zuspruch
Text: U.Weidner;  Bilder: U.Weidner, P.Popp

Wie im vorigen Jahr fand das Grillfest mit einem zusätzlichen Angebot „Boules Spielen – französischer Nationalsport“ statt. Auf dem Marktplatz in Katzenelnbogen hatten die Verantwortlichen fünf Bahnen präpariert. Begeistert legten die Spieler los.  Die Idee gefiel sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern. Absichtlich war die Einladung offen für alle Interessierten formuliert. Schon im Vorjahr gab es rund 100 Besucher, darunter auch viele interessierte Nicht-Mitglieder aus dem Einrich, in diesem Jahr waren es noch mehr. Die Bahnen waren mit den verschiedensten Teams belegt; sowohl Anfänger versuchten sich als auch Fortgeschrittene. Oft musste sogar mit dem Zollstock gemessen werden, um das Sieger-Team definitiv auszumachen. Auf die Nominierung eines Gesamtsiegers wurde absichtlich verzichtet. Spiel und Spaß sollten bei der Veranstaltung im Vordergrund stehen. Das betonte die zweite Vorsitzende des Vereins Petra Popp ausdrücklich.

Das funktionierte: Bis in die Nacht hinein spielten die Besucher, als es dunkel wurde mit Flutlicht. Würstchen und Steaks vom Grill sorgten dafür, dass die Kondition nicht verloren ging.  Bei dem Getränkeangebot unterstützte ein Team vom TuS Katzenelnbogen-Klingelbach. Dimitri Vanella von einem örtlichen Eissalon hatte sich im Vorfeld bei dem 1. Vorsitzenden Hans Joachim Schaefer gemeldet. Ihm gefiel das Angebot des Boules-Spieles auch. So hatte er die Idee, als Nachtisch eine riesengroße Schüssel mit köstlichem Eis zu spendieren. Das gefiel nicht nur den Kindern.








Beim Weinfest am 4.und 5.August auf der Weierwiese in Katzenelnbogen erfreuten sich viele Besucher auch an unserem Weinstand. Bei freudlichem Wetter und so manchem Gläschen stieg die Stimmung bis in die späte Nacht.

Mit einem Motivwagen und Fußgruppe waren wir auch dieses Jahr beim Festzug am Bartholomäusmarkt dabei. Alle "Mitmacher" machte es viel Spass, bereits auch schon beim Wagenbau.

Jugendfreizeit vom 31.07. bis 06.08.2017 in Serres.

Endlich war es wieder soweit und der DFFK lud zu einem Zeltlager in unsere Partnerstadt Serres nach Südfrankreich ein. 25 Kinder mit 5 Betreuern machten sich auf die lange Reise. Nach einem freundlichen Empfang konnte sofort mit dem gemeinsamen Errichten des Zeltplatzes begonnen werden. Aufgrund des schönen Wetters konnten wir uns darauf vorbereiten, nach französischer Art, alle Mahlzeiten im Freien zu uns zu nehmen.

Gleich am nächsten Tag erklommen wir unter Begleitung der 1.Vorsitzenden des französischen Partnerschaftsvereins in Serres, Myriam Bottasso, den Hausberg der Stadt, den Pignolet. Vom Gipfel aus bot sich ein fantastischer Ausblick über das Tal du Buech. Nach einem abenteuerlichen Abstieg in die Altstadt übernahm die gut deutsch sprechende France Cerutti die Gruppe und erzählte Wissenswertes über den geschichtlichen Hintergrund von Serres. Willkommende Erfrischung bot uns am Nachmittag das nahe gelegene Schwimmbad La Germanette.

Am darauf folgenden Tag war frühes Aufstehen angesagt. Eines der besterhaltenen römischen Bauwerke galt es zu bewundern, das Pond du Gard. Dieses Aquädukt in der Provence versorgte einst in seiner Genialität  eine ganze Region mit frischem Trinkwasser. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Avignon. Bis in die Mitte der Rhone steht die Brücke St. Benezet, bekannt aus dem französischen Kinderlied Sur le pont d‘ Avignon…

Die mit einer wehrhaften Mauer umgebene Altstadt galt es zu erkunden. Dabei beeindruckte besonders das mächtige Bauwerk des Papstpalastes die ganze Gruppe. Auch stand allen noch genügend Zeit zur Verfügung um Souvenirs oder sonstige Dinge die die Welt nicht braucht einzukaufen. Das Taschengeld musste weg!

Abenteuerlustig ging es am vierten Tag weiter im Kletterpark in Veynes. Gut gesichert konnten die Kinder in verschiedenen Schwierigkeitsstufen ihre Grenzen austesten oder so manche Ängste überwinden. Anschließend ging es in den zum Gelände gehörenden blauschimmernden Badesee. Ein angemietetes Tretboot mit Wasserrutsche erhöhte den Spaßfaktor, bei immerhin 40° im Schatten.

Am fünften Tag führte unser Weg über die Hochebene der Lavendelfelder zum Lac de Croix. Mit Kayaks erkundeten wir den Grand Canyon mit seinen einzigartigen, natürlichen Felsformationen. Nach einer zweistündigen Paddeltour erfrischte uns ein Bad im angrenzenden See aufs Angenehmste. Den Abschluss des Tages bildete eine Nachtwanderung durch das bunt beleuchtete, mittelalterliche Serres.

Am folgenden Samstagmorgen besuchten wir den mit vielen regionalen Spezialitäten ausgestatteten Wochenmarkt in Serres. Danach folgte für den Rest des Tages der partnerschaftliche Austausch zwischen deutschen und französischen Jugendlichen. Dabei konnten alte Freundschaften gefestigt und neue hinzu gewonnen werden.

Fazit der Kinder: Nur die Ameisen im Zelt haben genervt. Die verschiedenen Ausflüge haben viel Spaß gemacht. Das Miteinander war sehr harmonisch. Wir hatten viel Spaß zusammen und haben viel gelacht. Diese Freizeit hat uns sehr gut gefallen.
Fazit der Betreuer: Der besonders freundliche Umgangston aller Jugendlichen untereinander und das auffällig gute Sozialverhalten waren äußerst angenehm für alle Mitreisenden. Genervt hat uns nur der Hahn in unmittelbarer Nachbarschaft, der uns schon um 5 Uhr 30 geweckt hat. Wir alle freuen uns schon auf eine neue Reise nach Frankreich im nächsten Jahr.

Bürger aus der Partnerstadt Serres zum Austausch in Katzenelnbogen
Text und Bilder: Uschi Weidner

Im 27. Jahr der Partnerschaft mit der kleinen französischen Stadt Serres in den Hochalpen konnte Stadtbürgermeister Horst Klöppel am Freitag die Gäste in der Stadthalle Katzenelnbogen offiziell willkommen heißen. Von Mittwoch bis Sonntag weilte die Gruppe aus Serres in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Am Donnerstag gab es einen Ganztagesausflug nach Wiesbaden mit Stadtführung. Das Kasino im Kurhaus, das Theater,  die vielen heißen Quellen, am Nachmittag die Fahrt mit der Nerobergbahn auf den Neroberg unter strahlend blauem Himmel fand bei den Gästen großen Anklang.
„Ein Zeichen, dass die Partnerschaft auch nach 27 Jahren kaum etwas von ihrer Attraktivität verloren hat zeigt sich daran, dass auf beiden Seiten Menschen stehen, die schon seit langen Jahren, zum Teil schon von Anfang an, die Partnerschaft gestalten“, so Stadtbürgermeister Klöppel. Die älteste Teilnehmerin, Sophie Gautier, wurde am 1. Mai 90 Jahre, der jüngste Teilnehmer, Alban Barret, ist 10 Monate alt. Der Austausch findet im Wechsel einmal in Serres und einmal in Katzenelnbogen statt.
Beim Festabend lobte der Stadtbürgermeister den in diesem Jahr wieder begonnenen Schüleraustausch. Er äußerte, dass ein friedliches Zusammenleben im 21. Jahrhundert nicht selbstverständlich sei, deshalb sollten beide Städte weiterhin bestrebt sein, junge Menschen für die Idee der Partnerschaft zu begeistern.  Er ging ein auf die gesellschaftliche und politische Stimmung in der europäischen Union und stellte die Frage, ob die Rückkehr zur Nationalstaatlichkeit eine Alternative ist. Er glaube, dass ein einiges und starkes Europa wichtiger denn je sei. Frankreich und Deutschland seien hier als zentraler Schwerpunkt besonders gefordert. Er gratulierte weiter der neuen 1. Vorsitzenden Myriam Botasso zu ihrer Wahl zur 1. Vorsitzenden des Französischen Freundeskreises. Alain d’Heilly, der bisher den Vorsitz inne hatte, dankte er für die Arbeit in den letzten Jahren.
Bernard Mathieu, Bürgermeister der Stadt Serres, wandte sich – wie er sagte – „mit Freude und Ergriffenheit“ an die Gäste des Abends. Er bedankte sich für den „immer herzlichen und begeisterten Empfang“, bei den Familien und den Organisatoren. Auch er ging ein auf die Ohnmacht gegenüber den terroristischen Anschlägen, zuletzt auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin und auf dem Champs Elysées in Paris. Nach dem

aktuellen Kontext, nach Brexit und Anstieg der antieuropäischen Haltung, der „modernen“ und „trendigen“ europäischen Skepsis, sollte man nicht Angst vor der Zukunft bekommen, sondern daran glauben, dass die Bande der deutsch-französischen Freundschaft mittlerweile unerschütterlich sind und nichts sie zerbrechen kann.
Myriam Botasso bedankte sich bei ihren Landsleuten für ihre Wahl. Sie werde sich anstrengen, das versicherte sie, die künftigen Treffen noch attraktiver werden zu lassen und freute sich schon auf das Jahr 2018 „bei uns zu Hause, welches auch Ihr Zuhause ist“.
Hans Joachim Schaefer als 1. Vorsitzender des Deutsch-Französischen Freundeskreises konnte sich getrost den Worten seiner Vorredner anschließen. Er bekräftigte seine große Übereinstimmung mit den gesprochenen Worten.
Gelegenheit für Gespräche und Geselligkeit ergaben sich beim gemeinsamen Abendessen. Danach war ein kleines Programm vorbereitet, welches die französischen Freunde gerne genossen. Die Holzheimer Schoppensänger schufen mit ihren Liedern Stimmung im Saal und zwei Tanzgruppen „SoWhat“ aus Allendorf mit dem Showtanz „Africa“ und Crazy Feet mit dem Showtanz „Rock me“ bekamen begeisterten Applaus.

von links: Petra Popp, die wie France Cerutti für die Übersetzung der Reden zuständig war, Myriam Botasso, Hans Joachim Schaefer, France Cerutti, Horst Klöppel und Bernard Mathieu

Ein weiterer Programmpunkt wartete auf die Gäste am Samstag. Den Nachmittag verbrachten sie im Limeskastell in Pohl. Mehrere fachkundige Limescicerones boten in französischer Sprache wie auch den deutschen Gastfamilien in deutscher Sprache eine eindrucksvolle Führung durch die nach heutigem Forschungsstand authentische Rekonstruktion eines Kleinkastells mit Wachturm. Die in Deutschland einzigartige Anlage ist als Freilichtmuseum konzipiert und liegt noch dazu in einer landschaftlich reizvollen Umgebung. Über gelbe Rapsfelder, blühende Bäume und Täler und Höhen zeigten sich die französischen Freunde entzückt.
Nach dem Abschiedsessen am Samstagabend im Berghof in Berghausen startete der Bus am Sonntag um acht Uhr wieder in Richtung Hochalpen.

Die französischen Freunde und ihre Gastgeber zusammen im Limeskastell in Pohl – noch einmal sehr gut organisiert mit leckerem Kuchen und Kaffee bei Sonnenschein nach viel Informationen zur Geschichte und Gelegenheit zum Austausch

Freundschaft zwischen den Schülern der Realschule plus im Einrich Katzenelnbogen und dem Collège les Hauts de Plaine in Laragne
Vom 24. April bis 1. Mai weilten die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus im Einrich, Katzenelnbogen, zum Austausch in Frankreich. Die Idee, diesen Austausch wieder anzustoßen, entstand im Herbst letzten Jahres beim Besuch des Französischen Freundeskreises aus Serres zur Vorbesprechung des Besuchs in diesem Jahr. Die Partnerschaft, vor 27 Jahren zwischen den Städten Katzenelnbogen und Serres gegründet, erstreckt sich mittlerweile auf die Regionen hier und auch in Frankreich. Schon einmal, in den Anfangsjahren der Partnerschaft ab dem Jahr 1989 fand zwischen der Realschule Katzenelnbogen und der Partnerstadt ein Schüleraustausch statt. Damals noch mit der Realschule in Serres. Später kam der Austausch zum Erliegen, weil in Serres kein Deutschunterricht mehr stattfand.
Es ist eine lange Strecke – 900 Kilometer liegen zwischen Serres und Katzenelnbogen. Laragne ist noch einmal rund 20 Kilometer weiter. Müde - aber sehr aufgeregt waren die jungen Leute, als der Bus am Abend des 24. April in Laragne ankam. Hier warteten schon Gastfamilien, Lehrer und die Schüler. Für viele der jungen Leute war es das erste Mal, dass sie in Frankreich weilten oder überhaupt ohne Eltern verreisten. Das erforderte schon eine Menge Flexibilität. Umso schöner, dass beim Abschied trotz der Freude auf zu Hause Abschiedstränen zu sehen waren. „Das war megaschön, jederzeit wieder“, so die übereinstimmende Meinung der jungen Leute. Unterwegs im Bus tauschten sie sich aus und verwunderten sich über die so selbstverständliche und herzliche Gastfreundschaft und viele für sie verschiedene Lebensgewohnheiten ihrer französischen Nachbarn. Groß war die Freude und das Staunen über die liebevoll zusammengestellten Lunchpakete der Gastgeber für die Heimreise und die Abschiedsgeschenke.

Gleich am Dienstag nahmen die 21 Schüler aus Deutschland am Unterricht teil. Sie waren meist den für sie passenden Klassenstufen zugeordnet. Immer dabei, wie auch bei allen Ausflügen: Stefan Hartinger, Französischlehrer an der Realschule plus in Katzenelnbogen, wie auch Sandrine Linossier, Deutschlehrerin an der Schule in Laragne und manchmal noch weitere Lehrkräfte der Schule in Laragne. Zuvor hieß sie Rektor Bruno Verney und Sandrine Linossier in der Schule herzlich willkommen. „Wir wurden aktiv in den Unterricht einbezogen, nur dasitzen war nicht möglich“, so die Schüler. Sie hatten die Möglichkeit, in der Kantine zu Mittag zu essen. Das ist in Frankreich obligatorisch, weil es dort Ganztagsunterricht gibt. Am Dienstagnachmittag ging es mit ihren französischen Kameraden gleich zu einer besonderen Aktivität in den Kletterwald „Parc Jungle“ Accro-branche in Laye.

Ein Höhepunkt war für den Mittwoch vorgesehen: Gleich am Vormittag führte wiederum ein gemeinsamer Ausflug mit den französischen Gastgebern zum Muséoscope du Lac mit dem größten Stauwehr Europas am Lac de Serre- Ponςon. Sein Staudamm schützt die Gegend vor dem Hochwasser der Durance, er selbst dient der Stromerzeugung, Bewässerung und Trinkwasserversorgung – kurzum: Der Lac de Serre-Ponςon ist extrem nützlich. Aber nicht nur das: Auch Erholungssuchende wissen den Stausee im Westen der französischen Alpen zu schätzen. Im Museum klärten mehrere Filme in 3 und 4-D-Technik darüber auf, dass seit 1961 mit den verheerenden Überschwemmungen der Vergangenheit Schluss ist. Denn seit damals bändigt ein 124 Meter hoher und 630 Meter langer Staudamm die Durance. Es entstand der Lac de Serre-Ponςon, mit 1,2 Milliarden Kubikmetern Fassungsvermögen das größte Wasserreservoir Frankreichs. Beeindruckend für die jungen Leute waren die Aufzeichnungen der Gespräche mit Zeitzeugen aus den Dörfern, die dem Staudamm weichen mussten. Sie hatten Gelegenheit, ihre Toten umzubetten und sich andernorts anzusiedeln. Die Aussagen machten teils betroffen und gleichzeitig klar, wie schmerzhaft es sein kann, ein Elternhaus und viel Vertrautes aufgeben zu müssen.

Marseille und Aix-en-Provence standen für die deutschen Schüleram Freitag auf dem Programm. Die Sonne strahlte, als die Gruppe sich vom Alten Hafen in Marseille auf den Weg zur Kathedrale Notre Dame de la Garde machte. Fast der Bezwingung eines Berges kam die Wanderung dorthin gleich. Immer wieder belohnten fantastische Ausblicke auf die Küste den Aufstieg durch die Stadt. Die Fotoapparate, die heute Handys sind, klickten unaufhörlich. Die Sonne meinte es gut, aber Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern ließen das Picknick auf der Terrasse der Kathedrale zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Das Wochenende war dem Aufenthalt in den Gastfamilien gewidmet. Die Familien hatten sich noch einmal individuelle Ausflüge mit ihrem Besuch ausgedacht. Hier kamen bunte Erlebnisse zustande, die für die jungen Leute unvergesslich bleiben werden.

Die Schule in Laragne führt die Schüler bis zur „troisième“, vergleichbar mit der 9. Klassenstufe. Sie müssen eine Abschlussprüfung bestehen, das „brevet“. Die französischen Schüler haben in etwa die gleichen Fächer wie die deutschen Schüler. Eine Schulstunde dauert 55 Minuten, wobei eine kleine Pause für Wechsel der Klassenräume vorgesehen ist.

Text und Bilder: Uschi Weidener

Bericht aus der Mitgliederversammlung 2017 - Rückblick des Vorsitzenden

Der Vorsitzende unseres Vereins berichtete in einem Rückblick auf die Aktivitäten des zurückliegenden Vereinsjahres. So erinnerte er an die Winterwanderung im Januar, die Jahreshauptversammlung im März und das Frühlingsfrühstück im April mit 108 Gästen. Dies sei ein Beweis für die Beliebtheit dieser Veranstaltung.
Ein Info-Stammtisch fand im Juni in Herold statt. Danach folgte unser offizieller Besuch in unserer Partnerstadt Serres vom 15. bis 19. Juni. Höhepunkt hierbei unsere Teilnahme am Rafiot Cyclé im Freizeitzentrum „Germanette“ in Serres. Zuvor hatten Mitglieder viele Stunden damit verbracht, ein Boot aus recycelfähigem Material zu bauen. Am Wettkampf gegen das Boot der Freunde aus Serres hatten die Akteure und die anfeuernden Fans jede Menge Spaß.
Weitere  Höhepunkte des Jahres waren die Teilnahme mit einem Weinstand am Einricher Weinfest im August, dann die Teilnahme mit dem Motivwagen „ Boulen“ am Umzug des Einricher Heimatfestes im August. Hierzu bedankte sich der Vorsitzende besonders bei Familie Groß, auf dessen Anwesen der Wagen an mehreren Abenden zuvor aufgebaut wurde und auch bei Rodica Rumpf für die künstlerische Gestaltung des Wagens.
Im September wurde der Boulenachmittag mit Grillfest auf dem Sportplatz Katzenelnbogen organisiert. Willkommen waren auch interessierte Nichtmitglieder, die zuvor mit Flyern am Bartholomäusmarkt geworben wurden. Die Veranstaltung fand großes Interesse und unter Flutlicht wurde bis in die Nacht hinein gespielt. Den Jahresabschluss bildete im Dezember die Weihnachtsfeier im Einrichmuseum mit der beliebten Tombola.
Der Vorstand traf sich in sieben Sitzungen und darüber hinaus auch mehrfach in einigen kleinen Arbeitskreisen um alles zu organisieren. Ende Oktober war der französische Vorstand aus Serres zu Gast. Hierbei wurden in einer gemeinsamen Sitzung die nächsten Termine abgestimmt und insbesondere die weiteren Aktivitäten hinsichtlich Jugendfreizeiten und Schüleraustausch besprochen.
Vom 18. Juli an fand eine Jugendfreizeit auf der Jugendburg Hohensolms statt. 25 französische aus Serres und 29 deutsche Jugendliche mit ihren Betreuern hatten eine Woche lang Spaß und ein interessantes Programm mit erlebnispädagogischen Elementen.
Hans-Joachim Schaefer bedankte sich bei allen Mitgliedern für die zahlreiche Teilnahme an den Veranstaltungen, bei den Mitgliedern des Vorstands und allen Helfern, die für die erfolgreiche Durchführung der Aktivitäten zur Verfügung standen. Er bat alle weiterhin um ihre Mitarbeit dafür, die lebendige Partnerschaft am Leben zu erhalten.
Text: Norbert klose

Winterwanderung 2017



Die Teilnehmer der traditionellen Winterwanderung trafen sich am 8.Januar vor dem Schul-und Sportzentrum Katzenelnbogen. Von da führte der Weg zunächst nach Ebertshausen. Hier erwartete die Wanderer im Dorfgemeinschaftshaus Dreikönigskuchen, Glühwein und Punsch. Als Könige konnten Erwin Neidhöfer, Gerhard Stach und Yannick Meyer gekrönt werden. Nach diesem Zwischenstopp ging die Wanderung weiter zu Hof Schauferts bei Schönborn zum gemütlichen Ausklang des Tages.


Die Tradition des Dreikönigskuchens ist bereits bei der Winterwanderung 2015 (Tagebuch Seite 3) beschrieben.

 
 
 
 
 
 
 
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